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Lebendigkeit, Bewegung und Veränderung.

NOSTALGIA

Die Künstlerin Claudia Haas präsentiert ihre transformativen Bildwelten. Von 01. Februar 2017 bis 30.04.2017 im DAS KRONTHALER.

Claudia Haas wandelt mit ihrer Kunst zwischen den Welten. Ihre Arbeiten bestechen durch die dynamische Strahlkraft von Farbe, Form, Bewegung und Raum. Das stetige Wechselspiel von Licht, Schatten, Perspektive und Objekt erzeugt eine besondere Tiefe, die den Malgrund optisch nochmals zu erweitern scheint. Das dominante Element im Bild ist und bleibt jedoch immer die Farbgestaltung.

In ihrer Ausstellung im DAS KRONTHALER Alpine Lifestyle Hotel am Achensee zeigt die in Innsbruck lebende Künstlerin vom 01. Februar 2017 bis zum 30. April 2017 Arbeiten, die für Lebendigkeit, Bewegung und Veränderung stehen und den Betrachter zum Dialog mit dem Werk einladen.

Claudia Haas lässt sich in ihrem künstlerischen Wirken zunächst von einer konkreten Vorstellung, einer Idee leiten, die dann erst auf der Leinwand Gestalt annimmt. Inspiration findet die Künstlerin auf zahlreichen Reisen innerhalb und außerhalb Europas, durch zwischenmenschliche Begegnungen, Begebenheiten und durch Themen, die sie nachhaltig beeinflussen. Das „visuelle Tagebuch“, welches so entsteht und die Motivation, neue Impressionen malerisch zu verarbeiten, verbinden sich mit der Neugierde, den Emotionen und ihrer Art, über Dinge zu denken und diese dann auf die Leinwand zu übertragen.

Die Bilder sollen bewusst mit dem Betrachter in Dialog treten: Henri Matisse`s bekannte Worte „nicht Formen färben, sondern Farben formen“ bieten eine treffende Beschreibung für den künstlerischen Schaffensprozess von Claudia Haas. „Zum Malen braucht es eine bestimmte Konzentration, fast wie Meditation, die unbewusst die richtigen Spachtelstriche tun lässt. Es ist eine Sehnsucht, immer Neues schaffen zu wollen und aus dem Fundus der inneren Bilder so lange zu schöpfen, bis man das Gefühl hat: so, jetzt lass ich es“, so die Künstlerin.

Frei nach dem Philosophen Bertrand Russel, der einmal meinte “... der Maler will wissen, wie die Dinge erscheinen ...”, löst sich Claudia Haas bewusst und früh von der konkreten Darstellung von Motiven und rückt in ihrer Kunst eine abstrakte Sprache der Farben und Formen und zusehends auch der Materialien in den Vordergrund. Ihren Bildern bleibt dennoch das spielerische Moment erhalten. Es ist ein kokettes Oszillieren zwischen figürlicher Darstellung, reiner Farbimpression und eine von der Pop-Art inspirierte graphische Exaktheit, die in ihren Werken dominiert.

Claudia Haas verwendet in ihren Bildern vorrangig Acryl- oder Ölfarben, experimentierte zuletzt aber auch intensiv mit Wachs, Collagen oder verschiedenen Materialien wie Gips, Ton, Holz und Stein.

Claudia Haas

Die Malerin Claudia Haas lebt und arbeitet in Innsbruck. Seit 2010 unterrichtet sie Kunsterziehung und Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Tirol.